ARCHITECTURE


   espace de vie Rotterdam © Michael Koller
Creation of a new living space, Rotterdam/NL
In this apartment in the North of Rotterdam, the demising wall between the dining room and the kitchen was demolished in order to create a new space for cooking, eating and working with a central kitchen island. [...]













 mezzanine © Anne Wright
Construction of a mezzanine, The Hague/NL
The children's room is situated on the ground floor of a historical building in the Statenkwartier, an elegant residential quarter in The Hague. The room profits from a ceiling height of approximately 320 cm, which made it possible to install a mezzanine in the first place. [...]







espace de vie Den Haag © Michael Koller
Extension of the living space, The Hague/NL
By demolishing several demising walls in this apartment in the Segbroek quarter in De Hague an open loft-like floor plan was created filling the living spaces with a beautiful luminosity. [...]






media center ESH © Michael Koller
Refurbishment of the library and media center - European School The Hague/NL
The study aimed to elaborate the most efficient though informal layout for the equipment which needs to be accommodated in order to structure the space and to anticipate the future growth of the school. [...]
 salle de classe LvG © Michael Koller
Refurbishment of the service accommodation at the Lycee van Gogh, The Hague/NL
To conceive a new class room for 24 students at the Lycee van Gogh in the Hague, the adjacent service accommodation from 1994 needed to be redesigned. [...]





salle de réunion LvG © Michael Koller
Aménagement salle de réunion - Lycée Van Gogh, La Haye/NL
Pour des raisons fonctionnelles et esthétiques, le maître d’ouvrage souhaite un nouvel aménagement de cet espace pour y faire également des vidéoconférences. La salle doit servir aussi de salle de réception lors de rencontres avec les différents représentants de l'état français et des partenaires du lycée. Les murs peuvent donc servir d'expositions temporaires. [...]




amphithéâtre LvG © Michael Koller
Aménagement amphithéâtre - Lycée Van Gogh, La Haye/NL
The study presents a modernization of the existing auditorium of the Lycée van Gogh in The Hague, auditorium which is part of the new library and IT area designed by Atelier Koller. [...]






ÖBDH © Michael Koller

Modernization of residence of the Austrian Embassy, The Hague/NL
The multi-storey residence of the Austrian Embassy in The Hague is located in a prominent address near the train station "Den Haag Centraal". [...]






médiathéque LvG © HD Maatwerk Interieur
New mediatheque for the French school Lycée van Gogh in The Hague/NL
For this interior project in the Lycée van Gogh in The Hague the former library and his annexes like the computer class room and several offices needed to be transformed into an inviting study environment that incoroperates digital education tools. [...]







cuisine Den Haag © Michael Koller
Refurbishment of a kitchen in The Hague/NL
The kitchen of this three room apartment in the city center of The Hague turned out to be very small in comparison with the generous layout of the adjacent living room. It did not correspond any more to the needs of the owner and was old and inefficient. The client wanted to have a newer and more functional kitchen, with more storage and working areas. [...]






hôtel de ville © Yaron Tam
Competition Hôtel de ville Gembloux/BE
The Belgium town of Gembloux is impeded in a city network between Brussels, Leuven, Namur and Charleroi, with all cities lying within a range of 45 km. In order to strengthen the city's position in this area our study proposed to re-qualify its city centre around the new Hôtel de Ville. [...]

JOURNALISM - Interviews


PORTRÄT I PORTRAIT - Buzzo Spinelli Architecture, Corse/FR
Die beiden Architekten Isabelle Buzzo und Jean-Philippe Spinelli, die 2014 zusammen das Büro Buzzo Spinelli Architecture gründeten, haben trotz ihrer Jugend ein beachtliches Portfolio erarbeiten können.
Les deux architectes Isabelle Buzzo et Jean-Philippe Spinelli qui ont fondé ensemble le bureau Buzzo Spinelli Architecture en 2014 ont pu constituer un important portefeuille en dépit de leur jeunesse. [...]



Manuelle Gautrand © Joëlle Dollé
INTERVIEW - Manuelle Gautrand
Manuelle Gautrand kann in ihrem Curriculum auch auf einen Aufenthalt in Österreich verweisen, im Studienjahr 2008/2009 leitete sie das Entwurfsstudio „aspern City“ für Masterstudenten an der TU Wien. Seit damals ist es ihrem Pariser Büro gelungen, eine Vielzahl von Projekten in Frankreich, aber auch im Ausland zu realisieren. [...]










J. Meuwissen © Larry R. Williams
INTERVIEW - Joost Meuwissen
Stadtplanung mit der ihr inhärenten Diskussionsebne und der steten Suche nach geeigneten Theorien und Visionen für das Zusammenleben in unserer verstädterten Gesellschaft ist eine ebenso faszinierende wie leidenschaftliche Tätigkeit. [...]











Wiel Arets © Jan Bitter
INTERVIEW - Wiel Arets Architects (WAA)
Während der Bausektor in den Niederlanden nach wie vor von der schweren Wirtschaftskrise gezeichnet ist, entwickelt Wiel Arets in seiner Funktion als Dekan der Architekturfakultät des Illinois Institute of Technology (IIT) Visionen einer zukünftigen Stadt. [...]











Ryan W. Kennihan © Alice Clancy
INTERVIEW - Ryan W. Kennihan Architects
Die Jury des Royal Institute of Architects of Ireland (RIAI) argumentierte die Verleihung des Best Emerging ­Practice Award 2011 an Ryan W. Kennihan Architects mit den starken Ideen und der klaren Architekturauffassung, für die das junge Büro stehe und die sich auch in der guten Ausführung von deren Projekten manifestiere. [...]









   Strobl sen. und jun. © Larry R. Williams
INTERVIEW - Strobl Architektur
In ihrer Begründung zur Verleihung des Holzbaupreises 2010 für Innovative Holzanwendungen zeigte sich die Juryvorsitzende Irmgard Frank von den vielfältigen Qualitäten der Kinderkrippe in der Schönbrunngasse in Graz beeindruckt. Dem Büro Strobl Architektur aus Graz sei es ­gelungen, den Neubau mit viel Sensibilität und unter optimaler Ausnutzung der bestehenden Topografie in den Landschaftspark einzubinden, meinte Frank. [...]








Thomas Pucher © Michael Gries
INTERVIEW - Atelier Thomas Pucher
Eine Zentralschule in Amstetten, das neue LKH Salzburg, eine Musikakademie in Tallinn, ein Konzerthaus in Warschau, 54 Wohntürme in Tianjin – um nur einige der aktuellen Projekte aus dem Portfolio des Ateliers Thomas Pucher zu nennen – steigern die Neugier, wer sich hinter diesem jungen Atelier in der Steiermark verbirgt, wie derjenige es schafft, zu einem derart beeindruckenden Portfolio an internationalen Großprojekten zu kommen und diese auch planungs- und umsetzungstechnisch zu meistern. [...] 







Y. Farrell und S. McNamara © Alice Clancy
INTERVIEW - Grafton architects
Mit der Realisierung und den zahlreichen Auszeichnung für das Luigi Bocconi Universitätsgebäude in Mailand ist die Arbeit von Grafton architects international bekannt geworden. Trotz der Bekanntheit, zeigt sich Yvonne ­Farrell, Mitbegründerin des Büros, als bedachte Person, die ihre Arbeit als Architektin mit jedem Tag mehr zu schätzen weiß. [...]









BWM Architekten © Larry Williams
INTERVIEW - BWM Architekten
Shops, Hotels, Messestände, temporäre und permanente Ausstellungen Geschäfts- und Wohnbauten – das Portfolio von BWM Architekten und Partner ist sehr umfangreich und vielfältig. Die große Bandbreite ihrer Projekte spiegelt die Arbeitsphilosophie und Begeisterungsfähigkeit dieses jungen und dynamischen Büros sehr gut wieder. [...]












H. Wolfmayr u. J. Saller © L. Williams
INTERVIEW - heri&salli
Heribert Wolfmayr und Josef Saller beschreiben ihre Projekte als eine Arbeit von „architektonischen, räumlichen und temporären Konzepten, welche ihr tatsächliches Ziel erst im realisierten, dem Menschen gegenübergestellten Objekt erreichen". Sie argumentieren, dass das Material erst durch sein Gegenüber seinen Sinn und seine ­Aufgabe erhält und der Mensch als aktiver Teil immer wieder zur Ursache für ein architektonisches Konzept wird. [...]







J. Eyre u. C. Wilkinson © T. Soar
INTERVIEW - Wilkinson Eyre Architects
Die Bauten von Wilkinson Eyre besitzen ohne Zweifel alle Merkmale einer ingenieursmäßigen Architektur aus Stahl und Glas. Mithilfe zeitgemäßer Technologien entwerfen sie komplexe geometrische Konstruktionen, die ganz bewusst mit dem Widerspruch zwischen der soliden Konstruktion und der Leichtigkeit ihrer äußeren Erscheinung spielen. [...]









Bjarne Mastenbroek © M. Corbijn
INTERVIEW - SeArch
SeArch ist Teil einer sehr erfolgreichen, jungen Generation niederländischer Architekturbüros. Mit der eingegrabenen Villa Vals in der Schweiz, einen Steinwurf von der Therme Vals von Peter Zumthor entfernt, hat sich der Gründer Bjarne Mastenbroek in den vergangenen Monaten wieder in die Erinnerung der Architekturwelt gerufen. Im Gespräch entpuppt er sich als eine sehr pragmatische Persönlichkeit mit klaren Ideen über die Funktion der Architektur und des Architekten. [...]







Kees Kaan © H. Ochmann
INTERVIEW - Kees Kaan
Nach Jahren erfolgreicher Praxis und der Realisierung einer Vielzahl von richtungsweisenden Gebäuden weiß Kees Kaan heute, dass man gute Architektur per se nicht entwerfen kann, sondern dass es in erster Linie entscheidend ist, mit diesem Anspruch vor Augen zu arbeiten. Gute Gebäude entstehen seiner Meinung nach durch konzentriertes Arbeiten und durch das permanente Treffen von (richtigen) Entscheidungen. [...]









Michael Zinganel © S. Jappel
INTERVIEW - Michael Zinganel
Liest man die Biografie von Michael Zinganel und erforscht den Reichtum seiner Arbeiten und Veröffentlichungen im Crossover zwischen Stadt-, Sozial- und Geschichtsforschung, wird einem bewusst, dass seine Außergewöhnlichkeit und Innovationskraft wohl darin besteht, nicht klar zuordenbar zu sein. [...]












C. Vezzoni u. P. Laporte © A. Abidat
INTERVIEW - Corinne Vezzoni und Pascal Laporte
Corinne Vezzoni und Pascal Laporte setzen sich seit der Gründung ihres Büros intensiv mit den Grundlagen des nachhaltigen Bauens auseinander. Seit Beginn ihrer Arbeit fordern sie, dass der Entwurf eines nachhaltigen Gebäudes nicht auf Kosten der Architektur gehen darf, was sie auch konsequent in ihren Bauwerken umsetzen. [...]
 




Erick van Egeraat © H. Krane
INTERVIEW - Erick van Egeraat
Erick van Egeraat wurde in Österreich Anfang der 1990er-Jahre mit dem spektakulären Umbau eines klassizistischen Gebäudes zum Hauptsitzes der ING-Bank in Budapest bekannt. Nach dem Neustart seines Büros unter dem Namen (designed by) Erick van Egeraat ist er heute in Osteuropa, namentlich in Russland, aktiver als je zuvor. [...]





Marc Barani © G. F. Bergeret
INTERVIEW - Atelier Marc Barani
Marc Barani hat durch den Prix de l’Équerre d’Argent in Frankreich, aber auch durch die Nominierung zum Mies-van-der-Rohe-Preis für sein umfangreiches gestalterisches Repertoire internationale Anerkennung bekommen. Sein Wissen als Bühnenbildner und seine Herkunft aus Roquebrune-Cap-Martin übersetzt er in spannende Gebäude mit theatralischem Charakter. [...]









Alejandro Zaera-Polo © B. Cells
INTERVIEW - Alejandro Zaera-Polo
Die Wirtschaftskrise hat für Architekturbüros weitreichende Folgen. In vielen Fällen ist sie zum Auslöser oder Verstärker einer grundlegenden Neuorganisation und Neuorientierung der Büros geworden. Alejandro Zaera-Polo, Mitbegründer von Foreign Office Architects, steht heute vor dem Neustart eines eigenen Büros. Ein passender Moment, um über neue Strategien und bleibende architektonische und politische Überzeugungen zu sprechen. [...]








A. Kempe u. O. Thill © R. Vogel
INTERVIEW - Atelier Kempe Thill
Nach einem gewonnenen EUROPAN haben es die beiden deutschen Archiekten André Kempe und Oliver Thill geschafft ihr Büro in Rotterdam zu etablieren und sich durch ihre sachliche Architektur sukzessive eine Position in der holländischen Architekturlandschaft zu sichern, von wo aus sie heute auch erfolgreich in Deutschland, Österreich oder Belgien operieren. [...]









Ben van Berkel © K. Breukel
INTERVIEW - Ben van Berkel
Erstmals machte Ben van Berkel durch den Bau der Erasmus-Brücke 1996 in Rotterdam auf sich aufmerksam. Seit damals haben van Berkel und Caroline Bos – heute UN Studio – mit weiteren Infrastrukturbauten, Einkaufszentren, Theater- und Museumsbauten sowie privaten Villen gezeigt, dass sie alle Programmregister beherrschen. Sie haben sich mit ihrer richtungsweisenden Architektursprache eine Position unter den bedeutendsten Architekten der Welt gesichert. [...]







VISO 06-2017 – THEMA / THÈME – Buzzo Spinelli Architecture, Corse/FR



Die langgestreckte und schmale Werkstatt folgt in mehreren Knicken der Umrisslinie der Kalksteinwand des dahinterliegenden Felsabsturzes.
 L'atelier pour les pêcheurs étroit et tout en longueur suit, avec plusieurs coudes, les lignes de contour de la paroi calcaire de la falaise rocheuse située derrière.

Die richtige Balance I Le juste équilibre
  Die beiden Architekten Isabelle Buzzo und Jean-Philippe Spinelli, die 2014 zusammen das Büro Buzzo Spinelli Architecture gründeten, haben in den rund sieben Jahren seit der Erlangung ihrer Architekturdiplome an der École Nationale Supérieure d’Architecture de Marseille (ENSA-M) und trotz ihrer Jugend ein beachtliches Portfolio erarbeiten können.

    Les deux architectes Isabelle Buzzo et Jean-Philippe Spinelli qui ont fondé ensemble le bureau Buzzo Spinelli Architecture en 2014 ont pu, au cours d’environ sept années écoulées depuis l’obtention de leurs diplômes d’architecture à l’École Nationale Supérieure d’Architecture de Marseille (ENSA-M), se constituer un important portefeuille en dépit de leur jeunesse.

Text | Texte: Michael Koller
Fotos | Photos: Serge Demailly
Pläne | Plans: Buzzo Spinelli Architecture

Grundriss Erdgeschoss und Querschnitt «Maison des Pêcheurs»
Plan rez-de-chaussée et Coupe transversale«Maison des Pêcheurs»

Maison des Pêcheurs, eine Werkstatt für Fischer
    Das Korsische Architekturbüro Buzzo Spinelli erregte international Aufsehen durch die 2016 fertiggestellten «Maisons des Pêcheurs» in Bonifacio, der Heimatstadt von Isabelle Buzzo, am äussersten Südzipfel Korsikas.
  Das langgestreckte und schmale Bauwerk von 87 Metern Länge und einer Nettogeschossfläche von nur 320 Quadratmetern folgt in mehreren Knicken der Umrisslinie der Kalksteinwand des dahinterliegenden Felsabsturzes. In den vier orthogonalen Bauvolumen aus Sichtbeton sind 20 einfache Lager- und Werkstatträume von jeweils 10 Quadratmetern für die Fischer der Stadt untergebracht. Ein weit auskragendes und Schatten spendendes Dach fasst einzelne Bauvolumen optisch zu einem Gebäude zusammen. Das Dach wurde von den Architekten als teils begrünte, öffentlich zugängliche Promenade entworfen. Der Korsische Ausdruck «L’Ortu Duzzi» referiert auf den Garten, der sich ursprünglich an dieser Stelle befand. Die Dachpromenade ist über zwei offen geführte Treppen erreichbar, die in zwei Gebäudedurchbrüchen situiert sind. Die mittlere Gebäudeöffnung ist als schattiger Platz gestaltet, wobei ein rechteckiger Deckendurchbruch eine visuelle Verbindung zwischen der Promenade und dem Erdgeschoss herstellt.
   Die dreiseitig geschlossenen und zur Hafenpromenade hin geöffneten, zellenartigen Räume können mit geschosshohen Glastüren und Fixverglasungen sowie den aussenliegenden dreiteiligen Schiebetüren geschlossen werden.
    Mittels der sägerauen Brettschalung für die Ortbetonwände wollten Buzzo und Spinelli die horizontalen Kalksteinschichten der steil abfallenden Küsten in Erinnerung rufen. Die rötlich-braunen Niangon-Holzlamellen sind eine Referenz an das Holz, das traditionell im Schiffsbau verwendet wird.

Der hinter dem Bauwerk erhalten gebliebene, horizontal geschichtete Kalkfelsen ist in den Gebäudedurchbrüchen sichtbar. Buzzo Spinelli haben die horizontale Schichtung in der rohen Brettschalung des Betons wieder aufgenommen.
La falaise calcaire en strates horizontales qui a été conservée derrière le bâtiment est visible dans les percées de bâtiment. Les architectes Isabelle Buzzo et Jean-Philippe Spinelli ont repris la stratification horizontale dans le coffrage de bois brut du béton.

Maison des Pêcheurs, un atelier pour pêcheurs
    Le bureau d’architecture corse Buzzo Spinelli Architecture a fait sensation au niveau international avec les «maisons des pêcheurs» de Bonifacio, achevées en 2016 dans la ville natale d’Isabelle Buzzo, à l’extrême pointe sud de la Corse.
    Ce bâtiment étroit et tout en longueur, de 87 mètres de long et d’une surface nette de plancher de seulement 320 mètres carrés, suit, avec plusieurs coudes, les lignes de contour de la paroi calcaire de la falaise rocheuse située derrière. Les quatre volumes de construction orthogonaux en béton apparent abritent 20 espaces de stockage et ateliers tout simples de 10 mètres carrés chacun pour les pêcheurs de la ville. Un toit débordant largement qui donne de l’ombre réunit, sur le plan visuel, les différents volumes en un bâtiment. Le toit, qui est partiellement végétalisé, a été conçu par les architectes comme une promenade accessible au public. L’expression corse «L’Ortu Duzzi » fait référence au jardin qui se trouvait initialement à cet endroit. La promenade de toit est accessible par deux escaliers à ciel ouvert qui sont situés dans deux percées de bâtiment. L’ouverture centrale du bâtiment est agencée en place ombragée; une traversée de plafond rectangulaire crée un lien visuel entre la promenade et le rez-dechaussée.
    Les pièces de type alvéolaire, fermées sur trois côtés et ouvertes vers la promenade du port, peuvent être fermées par des portes en verre et des vitrages fixes de la hauteur du plafond ainsi que par des portes coulissantes en trois parties situées à l’extérieur.
     Avec le coffrage en bois brut de sciage pour les murs en béton coulé sur place, Isabelle Buzzo et Jean-Philippe Spinelli voulaient rappeler les strates de calcaire des côtes escarpées. Les lamelles en bois niangon de couleur brun-rouge sont une référence au bois qui est utilisé de manière traditionnelle pour la construction navale.

Die Villa V liegt im Landesinneren. Der Entwurf spielt mit unterschiedlichen Ausblicken auf die Landschaft.
La Villa V est située dans les terres. Sa conception joue avec différentes vues sur le paysage.

Villa V, eine Referenz an die südfranzösische Klosterarchitektur
   Bereits am Ort vorhandene Materialien zu verwenden, kennzeichnet die Projekte von Buzzo und Spinelli. Damit verwurzeln sie jedes Bauwerk mit seiner Umgebung. Der starke Bezug zur Landschaft beruht, nach Ansicht der Architekten, auf der aussergewöhnlichen Natur Korsikas. Auf relativ engem Raum finden sich eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen, unterschiedliche Mikroklimas und verschiedenartige Gesteinsformationen und -arten. Diese Vielfalt sowie die abwechslungsreiche Topografie beeinflussen die Architektur und die Menschen Korsikas seit jeher.
    Entsprechend der spezifischen, örtlichen Rahmenbedingungen verändern sich auch die Entwürfe und die Materialverwendung der einzelnen Projekte von Buzzo Spinelli. Während sie für die Villa V in Oletta sandgestrahlten Beton mit weissem Schotter als Referenz an die lokalen Sandsteinvorkommen verwendeten, kam bei der Villa A in Pietralba Granit für die Fassaden und Tuffstein für das Dach zum Einsatz.
     Die leicht erhöht gelegene Villa V präsentiert sich mit seiner beinah völlig geschlossenen West-, Ost- und Nordfassade als massives Bauwerk. Wie Jean-Philippe Spinelli betont, liegt dem Gebäude ein Konzept zugrunde, das an einen monolithischen Steinblock erinnern soll, der durch einen Bildhauer ausgehöhlt wurde. Der Bildhauer ist in diesem Falle mit dem Sonnenlicht gleichzusetzen.
     Der nordseitig gelegene und den Zimmern vorgelagerte Arkadengang bekundet das Interesse der Architekten an der Klosterarchitektur Südfrankreichs. Die zum Swimmingpool hin orientierte Südfassade wurde hingegen weitestgehend aufgerissen. Die Glasfront des Wohn- und Esszimmers ist wieder unter einen breiten Dachvorsprung zurückversetzt, die raumhohen Glasschiebetüren der Schlafzimmer sind in schattenbildende Nischen zurückversetzt und werden zusätzlich durch Holzfalttüren vor Überhitzung geschützt.

Lageplan «Villa V» - Plan de masse «Villa V»
Grundriss Erdgeschoss - Plan rez-de-chaussée
Schnitt - Coupe

Villa V, une référence à l’architecture monastique du sud de la France
     Le fait d’utiliser des matériaux qui existent déjà sur place caractérise les projets de Buzzo Spinelli Architecture. C’est ainsi qu’ils enracinent chaque ouvrage dans son environnement. Selon les architectes, la relation forte avec le paysage repose sur la nature exceptionnelle de la Corse. On y trouve, sur un espace relativement restreint, une multitude d’animaux et de plantes, différents microclimats et une grande variété de formations rocheuses et de types de roche. Cette diversité ainsi que la topographie diversifiée ont depuis toujours eu une influence sur l’architecture et les habitants de la Corse.
   Les conceptions et l’utilisation des matériaux pour les différents projets de Buzzo Spinelli Architecture varient tout autant selon les conditions-cadres locales spécifiques. Tandis qu’ils ont utilisé du béton sablé avec du gravier blanc pour la Villa V d’Oletta comme référence aux gisements de grès locaux, pour la Villa A à Pietralba, ils choisirent le granit pour les façades et du tuf pour le toit.
    La Villa V, située un peu en surplomb, se présente, avec sa façade ouest, est et nord quasiment entièrement fermée, comme un ouvrage massif. Comme le souligne Jean-Philippe Spinelli, ce bâtiment est basé sur un concept qui est censé rappeler un bloc de pierre monolithique qui a été creusé par un sculpteur. Dans ce cas, le sculpteur peut être assimilé à la lumière du soleil.
   Les arcades situées sur le côté nord et devant les pièces témoignent de l’intérêt porté par les architectes à l’architecture monastique du sud de la France. Par contre, la plus grande partie de la façade sud orientée vers la piscine a été démolie. La façade vitrée de la salle de séjour et à manger est à nouveau en retrait sous un large débord du toit, les portes coulissantes vitrées de la hauteur des chambres sont renfoncées dans des niches qui donnent de l’ombre et sont en plus protégées des excès de chaleur par des portes pliantes en bois.


Die Zwischenzonen in Form von weit auskragenden Dachüberständen und Arkadengängen spielen laut Jean-Philippe Spinelli in den Gebäudekonzepten und im heissen Klima Korsikas eine entscheidende Rolle.
Selon Jean-Philippe Spinelli, les zones intermédiaires sous forme d’avancées de toit nettement en porte-à-faux et d’arcades jouent un rôle décisif dans les concepts des bâtiments et dans le climat chaud de la Corse.

Raumprogramme hinterfragen
    Ihre wichtigste Aufgabe als Architekten sehen Buzzo und Spinelli im genauen inhaltlichen Analysieren und Hinterfrage der Raumprogramme, sowohl für öffentliche als auch private Auftraggeber. Nur so kann es ihrer Meinung nach gelingen, den Projekten einen Mehrwert zu geben und sie noch spezieller und spezifischer zu machen. Das gelang ihnen durch den Entwurf der Dachterrasse und der Hafenpromenade, sowie dem Hinzufügen des Sitzungsraumes und der Büroräume bei der Maison des Pêcheurs. Bei anderen Projekten wie der Villa V, gelingt dies durch die Materialverwendungen und Bautechniken, die sie zusammen mit den lokalen Baufirmen erarbeiten, obwohl dies oftmals eine grosse Herausforderung darstellt.
  Buzzo Spinellis Ziel ist, die Erfahrung aus Korsika für zukünftige Projekte auf den französischen Kontinent mitzunehmen und so auch der mitunter beengenden, familiären, wenngleich sehr sonnigen Arbeitsumgebung der Insel zu entkommen.


In den Zwischenräumen kann sich der menschliche Körper und vor allem das menschliche Auge an die Gegensätze zwischen dem gleissenden, heissen Sonnenlicht und den Schatten spendenden, kühlen Innenräumen anpassen.
C’est dans les espaces intermédiaires que le corps humain et surtout l’œil humain peuvent s’adapter aux contrastes entre la lumière du soleil chaude et éblouissante et les pièces intérieures fraîches et qui offrent de l’ombre.

Questionner les programmes d’aménagement
    Isabelle Buzzo et Jean-Philippe Spinelli considèrent que leur tâche la plus importante, en tant qu’architectes, est l’analyse précise du fond et le questionnement des programmes d’aménagement pour les mandants publics aussi bien que privés. Selon eux, c’est la seule façon de donner une plus-value aux projets et de les rendre encore plus distinctifs et plus spécifiques. Ils y sont arrivés par la conception de la terrasse de toit et de la promenade du port ainsi qu’avec l’ajout de la salle de réunion et des bureaux pour la Maison des Pêcheurs. Pour d’autres projets comme celui de la Villa V, ils y sont parvenus avec les matériaux utilisés et les techniques de construction élaborées ensemble avec les entreprises de construction locales bien que ceci constitue souvent un défi majeur.
    L’objectif de Buzzo Spinelli Architecture est d’emporter l’expérience acquise en Corse pour des projets futurs sur le continent français et d’échapper ainsi à l’environnement de travail familial, parfois confiné, quoique très ensoleillé de l’île.

Viso
Buzzo Spinelli Architecture

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